Ein neues Kapitel für das «Heidelberg»
03.09.2026 AadorfNach intensiven Monaten voller Ideen, Planung und Engagement ist es geschafft: Der Anbau des «Restaurant & Hotel Heidelberg» in Aadorf konnte wie vorgesehen Ende August fertiggestellt werden. Am frühen Freitagabend luden die Gastgeber Bianca und Stephan Roth zu einem besonderen ...
Nach intensiven Monaten voller Ideen, Planung und Engagement ist es geschafft: Der Anbau des «Restaurant & Hotel Heidelberg» in Aadorf konnte wie vorgesehen Ende August fertiggestellt werden. Am frühen Freitagabend luden die Gastgeber Bianca und Stephan Roth zu einem besonderen Anlass ein, um gemeinsam mit geladenen Gästen auf die vergangenen Jahre und die Zukunft des Hauses anzustossen.
Seit zehn Jahren führen Bianca und Stephan Roth das «Restaurant & Hotel Heidelberg» mit viel Erfahrung und Herzblut. Mit dem neuen Anbau beginnt für das Pächterpaar, die Mitarbeitenden und die Gäste ein neues Kapitel. Auf drei Stockwerken sind 18 vollklimatisierte Hotelzimmer entstanden. Eine Passerelle verbindet die bestehende Industrieküche mit einer neuen Satellitenküche. Damit verfügt das Hotel nun über insgesamt 32 Zimmer.
Hinzu kommen moderne Attikazimmer sowie Seminar- und Banketträume. Eine Tiefgarage und zusätzliche Parkplätze ergänzen das Angebot. Mit dem Anbau wurde das Heidelberg nicht nur erweitert, sondern auch an die heutigen Bedürfnisse der Hotelund Seminargäste angepasst.
Eine Geschichte mit viel Emotionen
Dass hinter dem Projekt nicht nur Zahlen, Pläne und Bauarbeiten stehen, wurde während des Abends deutlich. Ein persönlich gestalteter Videoclip erzählte die Geschichte von Bianca und Stephan Roth und ihren Weg nach Aadorf. Im Jahr 2016 wagten sie den Schritt und entwickelten den damaligen Landgasthof zum «Restaurant & Hotel Heidelberg» weiter.
«Die Zeit ist sehr schnell vergangen», blickten die beiden zurück. Besonders dankbar zeigten sie sich für die Verbundenheit mit der Aadorfer Bevölkerung, die sie von Anfang an unterstützt habe. Ihr Dank galt auch den langjährigen Lieferanten, den Mitarbeitenden und der Familie Vogt als Eigentümerin der Liegenschaft. «Wir fühlen uns hier als Familie sehr wohl», betonten die Gastgeber und blickten zuversichtlich in die Zukunft.
Ein langer Weg bis zur Eröffnung
Auch Eigentümer und Investor Kurt Vogt liess die vergangenen Jahre Revue passieren. In den zehn Jahren habe die Familie Roth das Heidelberg zu einem echten Treffpunkt gemacht. «Solche Pächter sind ein Sechser im Lotto», sagte Vogt. Besonders beeindruckt habe ihn auch das Engagement der Familie während der Coronapandemie.
Mit der Zeit sei der Wunsch nach zusätzlichen Zimmern sowie Seminarund Veranstaltungsräumen immer konkreter geworden. Gemeinsam habe man das Projekt weiterentwickelt und schliesslich den Gestaltungsplan auf den Weg gebracht. Die Planung dauerte rund viereinhalb Jahre. Nach der Bewilligung im Jahr 2024 konnte die Projektierung vorangetrieben werden. Mitte März 2025 begann schliesslich der Rohbau.
Insgesamt dauerte die Realisierung rund eineinhalb Jahre. Vogt betonte, dass er als Planer besonders stolz darauf sei, dass das «Heidelberg» weiterhin in Aadorf bleibe. Das erweiterte Angebot sei nicht nur kulinarisch, sondern auch für Seminare und den Tourismus eine Bereicherung für die Gemeinde. Anschliessend gratulierte er Bianca und Stephan Roth persönlich zum gelungenen Projekt. Die Worte mündeten in einer herzlichen Umarmung.
«Es geht um Menschen und Herzblut»
Auch Gemeindepräsident Matthias Küng zeigte sich erfreut über die Entwicklung. Der Gestaltungsplan sei anspruchsvoll gewesen und habe letztlich ohne Einsprachen erfolgreich umgesetzt werden können. Für ihn gehe es bei einem solchen Projekt jedoch nicht allein um Gebäude und Zahlen. «Es geht um Menschen, Herzblut und Leidenschaft», betonte er.
Sichtlich bewegt bedankte sich Küng bei Bianca und Stephan Roth für ihr Engagement. Das Heidelberg sei eine Bereicherung für Aadorf und passe zum Anspruch der Gemeinde, «am Puls der Schweiz» zu sein. Den beiden Gastgebern wünschte er viele weitere erfolgreiche und fröhliche Momente.
Rundgang und Apéro
In kleinen Gruppen führte das Team die Gäste anschliessend durch den neuen Gebäudeteil. Dabei konnten sich die geladene Gäste selbst ein Bild von den neuen Räumlichkeiten machen. Die Eindrücke waren durchwegs positiv.
Natürlich durfte auch ein reichhaltiger Apéro nicht fehlen – ganz nach der Gastfreundschaft, für die das «Heidelberg» bekannt ist. Die Mitarbeitenden trugen ebenfalls zum gelungenen Abend bei. Insgesamt beschäftigt das «Restaurant & Hotel Heidelberg» 32 Mitarbeitende, darunter acht Lernende.
Beim Rundgang wurde deutlich, wie sich die Ansprüche an moderne klimatisierte Hotelzimmer und Veranstaltungsräume verändert haben. Mit dem neuen Angebot will das Heidelberg auch künftig ein Ort für Genuss, Begegnungen und Übernachtungen bleiben.
EMANUELA MANZARI







