Am vergangenen Samstag wurde ein asiatisches Hornissennest in Elgg gefunden. Es wurde fachmännisch entfernt, doch die Gefahr bleibt weiterhin bestehen.
Die Imkerin Petra Thomasin hat bei ihrem Besuch der eigenen Bienen das Nest der Asiatischen Hornisse entdeckt. «Ich war sehr ...
Am vergangenen Samstag wurde ein asiatisches Hornissennest in Elgg gefunden. Es wurde fachmännisch entfernt, doch die Gefahr bleibt weiterhin bestehen.
Die Imkerin Petra Thomasin hat bei ihrem Besuch der eigenen Bienen das Nest der Asiatischen Hornisse entdeckt. «Ich war sehr überrascht, als wir es am Boden gesehen haben. Normalerweise bauen die Asiatischen Hornissen ihre Nester in den Bäumen. Es kann aber sein, dass das Nest durch einen Sturm heruntergerissen worden sei.» Das Nest befand sich hinter der Hirschweide in Neuelgg. Petra Thomasin erklärt, dass sie bereits einen Locktopf für die Asiatischen Hornissen hingestellt habe, um diese zu markieren und dann zu «tracken». Leider habe letzte Woche das Wetter nicht mitgespielt, so konnte man das Verfolgen der Hornissen nicht durchführen. Glücklicherweise habe man das Nest aber auch so gefunden.
Da in circa drei Wochen die Jungköniginnen der Asiatischen Hornisse ausgewachsen sind und dann ihr Nest verlassen, ist Eile geboten. Solange habe man noch Zeit, um die Asiatische Hornisse einzudämmen. Anschliessend werden die rund 100 Jungköniginnen ausschwärmen und eigene Nester aufbauen. Weil bei weitem nicht alle Jungköniginnen überleben werden, rechnet man mit zehn neuen Nestern in der Umgebung. Momentan gehe man von zwei zusätzlichen Nestern, je eins in Neu- und Alt-Elgg, aus. Deshalb ist die Bevölkerung weiterhin gefragt, Sichtungen von Nestern zu melden, damit diese fachmännisch entsorgt werden können. Vielleicht bleibt so weiterhin die Chance, dass sich die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eindämmen lässt.
ANDREJ BLASER
Nest gefunden?
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