Die Mitte Aadorf unterstützt den geplanten Neubau für Feuerwehr und EW und hat einstimmig die JA-Parole beschlossen. Nach über 30 Jahren im Provisorium schafft das Projekt die notwendigen Voraussetzungen für zwei wichtige Dienste der Gemeinde. Der gemeinsame Neubau ist aus ...
Die Mitte Aadorf unterstützt den geplanten Neubau für Feuerwehr und EW und hat einstimmig die JA-Parole beschlossen. Nach über 30 Jahren im Provisorium schafft das Projekt die notwendigen Voraussetzungen für zwei wichtige Dienste der Gemeinde. Der gemeinsame Neubau ist aus Sicht der Mitte eine sinnvolle und tragfähige Lösung für Aadorf.
Gemeinderat Patrick Meyer stellte das Projekt gemeinsam mit André Meile, Leiter Werke des EW Aadorf, vor und beantwortete die Fragen der Mitglieder.
Feuerwehr und EW sind seit 1991 in einem Provisorium untergebracht. Beim Neujahrs-Apéro konnten sich die Mitglieder der Mitte Aadorf bereits selbst ein Bild von den heutigen Räumlichkeiten und den damit verbundenen Herausforderungen machen. Diese genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Die Feuerwehr benötigt mehr Platz für Fahrzeuge und Material, sichere Arbeitsbedingungen und eine passende Infrastruktur. Das EW braucht aufgrund steigender Anforderungen, etwa durch Netzausbau, Elektromobilität und Photovoltaik, ebenfalls mehr Platz und eine moderne Werkstatt.
Der gemeinsame Neubau ermöglicht Synergien und ist sinnvoller als zwei getrennte Lösungen. Feuerwehr und EW arbeiten bei Einsätzen immer wieder eng zusammen, da Feuer, Strom und Wasser häufig miteinander verbunden sind. Kurze Wege und eine gemeinsame Infrastruktur unterstützen diese Zusammenarbeit. Eine Sanierung des bestehenden Gebäudes wäre aufwendig, würde zusätzliche Provisorien erfordern und die Platzverhältnisse dennoch nicht wesentlich verbessern.
Auch der Standort überzeugt: Das Grundstück gehört bereits der Gemeinde, liegt zentral und ist für öffentliche Bauten vorgesehen. Mit dem Wegzug von Feuerwehr und EW wird zudem das Areal an der Schulstrasse frei und kann künftig für andere Bedürfnisse der Gemeinde genutzt werden.
Die Investition von 18,9 Millionen Franken ist gemäss Finanzplanung ohne zusätzliche Steuererhöhung tragbar.
Die Mitte Aadorf setzt auf Lösungen, die langfristig funktionieren und der Bevölkerung zugutekommen. Der Neubau stärkt die Sicherheit und Versorgung in Aadorf. Deshalb sagt die Mitte Aadorf einstimmig JA zum Projekt.
ANDREA ZEHNDER, PRÄSIDENTIN, DIE MITTE AADORF