Am Sonntag begeisterte der Fasnachtsumzug in Elgg Jung und Alt. Das Wetter zeigte sich von der gnädigen Seite. An der Kinderfasnachtsparty im Werkgebäude ging anschliessend die Post ab. Sujet-Sieger wurde der Verein LA Elgg.
Als das Kinderfasnachtsfest im Werkgebäude noch ...
Am Sonntag begeisterte der Fasnachtsumzug in Elgg Jung und Alt. Das Wetter zeigte sich von der gnädigen Seite. An der Kinderfasnachtsparty im Werkgebäude ging anschliessend die Post ab. Sujet-Sieger wurde der Verein LA Elgg.
Als das Kinderfasnachtsfest im Werkgebäude noch in vollem Gange war, befreiten Elgger Gemeindemitarbeiter die Strassen bereits wieder vom farbenfrohen Konfettisegen. Der Fasnachtsumzug durch den Flecken war wie gewohnt bunt und voller fröhlicher Gesichter.
Enormes Glück hatten die kleinen und grossen Narren dieses Jahr mit dem Wetter, auch wenn es Petrus heuer mit der Festgemeinschaft nicht ganz so gut meinte wie in den vergangenen beiden Jahren. Nach den letzten regnerischen und kühlen Tagen wurde es genau zur richtigen Zeit trocken und etwas wärmer, zeitweise zeigte sich sogar die Sonne.
Das Treiben lockte zwar weniger Besucherinnen und Besucher an als auch schon, und der Umzug schien etwas kleiner auszufallen. Trotzdem war es wie immer eine Freude, sich an den fantasievollen Kostümen der Umzugsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie der Zuschauer am Strassenrand zu erfreuen.
Vielfältige Kostüme
Vor allem die Kostüme der Kinder zeigten die ganze Bandbreite möglicher Sujets, aus der Tierwelt ebenso wie aus Märchen, berühmten Kinderbüchern und Filmen oder der eigenen Kreativität ihrer Erschaffer entsprungen. Es wimmelte von herzigen Käferchen, Tigern, Bienen, Pippis, Schlümpfen, Feuerwehrleuten, Polizisten, Prinzessinnen, Piraten oder Wikingern. Auch die Erwachsenen liessen sich von der Freude am Verkleiden anstecken.
Nach dem Umzug hatte sich die bunte Schar und ihre Fans in der kleinen Festwirtschaft vor dem Werkgebäude zunächst ein Wienerli mit Brot und ein Getränk verdient, und es wurde freudig weitergefeiert und geplaudert, bis sich das Geschehen immer mehr in die warme Stube im Werkgebäude verlagerte.
Dort gab es ebenfalls Verpflegung; auch Kaffee und feine Kuchen standen schon bereit. Auf der Bühne wurde getanzt und gesungen, was das Zeug hielt, und die meisten der kleinen Zauberlehrlinge dürften am Abend wohl todmüde ins Reich der Träume hinübergeglitten sein.
Zehn Gruppen nahmen teil
Zum Schluss erfuhr man von Fakel-Präsident Fabian Jauch bei der Prämierung, welche Gruppen dieses Jahr am Wettbewerb die meisten Stimmen erhalten hatten.
1. LA Elgg mit dem Motto «Ausserirdisch»
2. Elgger Luschene als Schlümpfe
3. Gwunderfitz im Zauberwald als Igel Gwunderfitz, Pilzli und Zwergli
4. Lachen ist die beste Medizin als Ambulanz mit Ärztinnen, Ärzten und Patienten
5. FC Elgg als Superhelden
Insgesamt waren es zehn Gruppen. Mitgemacht haben auch der Tambourenverein Elgg mit dem Motto «Charivari 75», Fakel mit dem Thema «Eiskönigin», die Guggenmusik Tannzapfenschüttler, die Jungtambouren als «d’Chinderf*Äschli*-Drummers» sowie Fakel mit dem Cannon-Car.
BETTINA STICHER