Die Diskussion um mehr Sicherheit rund um den Bichelsee flammt erneut auf: Die Petition für Tempo 60 hat bereits über 500 Unterschriften gesammelt.
Die Forderung nach einer Temporeduktion rund um den Bichelsee beschäftigt Politik und Bevölkerung weiterhin. Isabelle ...
Die Diskussion um mehr Sicherheit rund um den Bichelsee flammt erneut auf: Die Petition für Tempo 60 hat bereits über 500 Unterschriften gesammelt.
Die Forderung nach einer Temporeduktion rund um den Bichelsee beschäftigt Politik und Bevölkerung weiterhin. Isabelle Vonlanthen-Specker, Kantonsrätin GRÜNE, erklärt, dass das Thema diesen Sommer erneut stark an Bedeutung gewonnen habe. «Die von der Genossenschaft gestartete Petition für Tempo 60 habe bereits über 500 Unterschriften gesammelt», so Marc von Wartburg der Badegenossenschaft Bichelsee. Gleichzeitig wurde im Grossen Rat eine einfache Anfrage eingereicht. «Die aktuelle Situation ist gefährlich und unangemessen», sagt Vonlanthen-Specker.
Besonders während der Badesaison sei die Strecke stark von Velofahrenden, Spaziergängern und Badegästen frequentiert. Deshalb wolle man den Kanton stärker in die Pflicht nehmen, um zumindest temporär Tempo 60 zu ermöglichen. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich sei vorgesehen. «Wir sind bereits mit Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräten in Kontakt», erklärt die GRÜNE Politikerin weiter. Ziel sei es, gemeinsam eine Lösung für die Sicherheit rund um den See zu finden. Die Petition soll am 10. Juni offiziell eingereicht werden. «Die vielen Unterschriften zeigen, dass das Anliegen die Bevölkerung bewegt», betont Vonlanthen-Specker.
JAN ISLER