Am Samstag, den 27. Juni, war die Bevölkerung eingeladen, den Hegnauer-Brunnenplatz in Elgg mitzugestalten und die neu geschaffene Brunnenlandschaft auszuprobieren. Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten nicht wenige der Einladung. Es wurde gemalt, geschwatzt, geplanscht und ...
Am Samstag, den 27. Juni, war die Bevölkerung eingeladen, den Hegnauer-Brunnenplatz in Elgg mitzugestalten und die neu geschaffene Brunnenlandschaft auszuprobieren. Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten nicht wenige der Einladung. Es wurde gemalt, geschwatzt, geplanscht und ausprobiert.
Bereits am Freitagabend, 27. Juni, liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Forst Elgg lieferte die eigens für den Brunnenplatz gefertigte Holzbank sowie einen Felsenbirnenbaum im Holz-Cachepot, das bereits vom Kindergarten farbig gestaltet worden war.
Andreas Steinemann montierte als Mitglied der Arbeitsgruppe «Erste Sofortmassnahmen» zum neuen Leitbild der Gemeinde Elgg eine archimedische Schraube, welche grösstenteils aus Altmetall hergestellt wurde.
Ein Ort zum Verweilen
Am Samstag luden Festbänke, Grill, Getränke und Sonnenschirme zum Verweilen ein. Farben und Pinsel standen für alle bereit, die der neuen Holzbank ihre persönliche Note verleihen wollten. Stunde um Stunde wurde sie bunter und erhielt immer neue Muster und Sujets.
Während einige nur kurz vorbeischauten, blieben andere länger sitzen, genossen eine Wurst vom Grill oder führten ein Gespräch im Schatten. Besonders beliebt war die archimedische Schraube, die von Gross und Klein ausgiebig ausprobiert wurde. Aufmerksame Besucherinnen und Besucher entdeckten den Fleischwolf und die Pfanne, welche in die Schraube verbaut wurden.
Auch das Nass des Brunnens wurde genutzt. Anfangs war der Brunnen vor allem mit Wasser gefüllt, später mit vielen Beinen. Kinder planschten ausgelassen und Erwachsene hielten die Beine ins Wasser, um wenigstens ein bisschen Erfrischung zu erhaschen.
Bald wieder ein Treffpunkt?
Vielleicht steht der Hegnauerbrunnen nach diesem Tag tatsächlich etwas stolzer da. Vielleicht freut er sich über seine neu gestaltete Umgebung und darüber, dass wieder mehr Menschen an seinem Rand verweilen. Sicher ist: Der Platz lädt Klein und Gross zum Ausruhen, Begegnen und zum Ausprobieren der archimedischen Schraube ein.
ANJA C. WOLFER BAKA