Brandereignis in Hagenstal
09.04.2026 HagenbuchWährend meiner Ortsabwesenheit wurde ich am Sonntagmorgen (29. März 2026) über den Brand eines Wohnhauses in Hagenstal informiert. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer bei Menschen oder Tieren zu beklagen und die vier Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen ...
Während meiner Ortsabwesenheit wurde ich am Sonntagmorgen (29. März 2026) über den Brand eines Wohnhauses in Hagenstal informiert. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer bei Menschen oder Tieren zu beklagen und die vier Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Liegenschaft, welche infolge einer Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden mussten, konnten dieses am folgenden Tag wieder verlassen.
An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei allen am Brandereignis Beteiligten für ihren ausserordentlichen, herausfordernden und hervorragend geleisteten Einsatz. Der Dank gehört folgenden Akteuren (Die Aufzählung ist nicht abschliessend):
• Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste
• Gemeinderatsmitglieder und Gemeindeschreiberin Hagenbuch
• Pikettdienstleistende der Wasserversorgung Hagenbuch
• Den vielen Helferinnen und Helfern, die am Schadenplatz Unterstützung leisteten
• Dem Personal des Pflegezentrums Eulachtal, welches aufgebackene Brötchen zu Sandwiches für die im Einsatz stehenden Personen zubereitete
• Dem Wirtepaar des Restaurants Sonnenhof, Hagenbuch, das Würste und Brot spendete • Der Theatergruppe (Theatergäng Hagenbuch), welche Getränke zur Verfügung stellte
• Der vor Ort anwesenden Gemeindepräsidentin von Elgg, die ihre Hilfe bei Suche nach Ersatzunterkünften und weiteren Support anbot.
Das Geschehnis ist für mich der Beweis dafür, dass in einer solchen Situation die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Bevölkerung für die Involvierten sehr gross ist. Darüber bin ich sehr erfreut!
Zwei Tage nach dem Ereignis hatte ich Gelegenheit, mit den Geschädigten das Brandobjekt im Innern zu besichtigen. Ich traf mehrheitlich gänzlich russgeschwärzte Räume und zum Teil verkohltes Mobiliar an. Kleidungsstü- cke und Kinderspielsachen, welche unbrauchbar sind. Das über 400-jährige Gebäude, welches von der Besitzerfamilie in aufwendiger Eigenleistung renoviert worden war, wurde innert kurzer Zeit durch die Flammen und den Rauch unbewohnbar und massiv beschädigt. Die Betroffenen haben ihr gesamtes Hab und Gut inklusive Erinnerungsstücke verloren und es konnten lediglich noch vereinzelte persönliche Gegenstände geborgen werden. Diese Tatsache berührte mich! Ich wünsche den Leidtragenden viel Kraft und Zuversicht für die zur Zeit ungewisse Zukunft.
Meinen Gemeinderatskolleginnen- und Kollegen sowie der Gemeindeschreiberin gelang es glücklicherweise, für die beiden Familien in Hagenbuch eine ihren Bedürfnissen entsprechende Notunterkunft zu finden.
ROLF STURZENEGGER, GEMEINDEPRÄSIDENT HAGENBUCH
