Was in den Berichten und Leserbriefen von letzter Woche in den lokalen Medien geschrieben wurde, verwundert auch mich. Die Vorgehensweise, wie die Wahlen der Kath. Kirchgemeinde Aadorf Tänikon dieses Mal stattfinden, ist extrem gewöhnungsbedürftig. Im Bericht der Regi die Neue ...
Was in den Berichten und Leserbriefen von letzter Woche in den lokalen Medien geschrieben wurde, verwundert auch mich. Die Vorgehensweise, wie die Wahlen der Kath. Kirchgemeinde Aadorf Tänikon dieses Mal stattfinden, ist extrem gewöhnungsbedürftig. Im Bericht der Regi die Neue steht beispielsweise geschrieben, dass vorläufig nur drei Behördenmitglieder gewählt werden und später noch ein weiteres dazukommt. Warum? Wer bestimmt den so etwas? Vielleicht gäbe es ja noch jemanden in der Kirchgemeinde, der sich vorstellen könnte, in der Behörde mitzuwirken? Will man das nicht oder sollen es nur «handverlesene» Personen sein? Dies alles könnte an einer Infoveranstaltung diskutiert werden – aber die gibt es ja auch nicht!
Ich sehe mich als bekennender Christ und Kirchenbesucher und finde es gerade in der heutigen Zeit wichtig, offen zu kommunizieren. Das wurde von der Behörde überhaupt nicht gemacht. Mir geht es nicht um einzelne Personen, mir geht es um unsere Kath. Kirchgemeinde. Das alles kommt nur wieder ins Lot, wenn man sich vertraut und miteinander spricht. Die Protagonisten sind aber alle auf «Tauchstation». Es kann doch nicht sein, dass in einer Kirchgemeinde Missstimmung herrscht, nur weil man nicht offen miteinander spricht. Ich rufe die Verantwortlichen und vor allem die neu Kandidierenden auf, dass noch eine informierende Veranstaltung vor den Wahlen stattfindet. Nicht, dass wir einen Scherbenhaufen nach den Wahlen haben.
URBAN ZEHNDER, ETTENHAUSEN