Zum dritten Mal lud der Elgger Verein rundum.müli am Samstag zu «Grill & Gant» ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher genossen ab 11 Uhr die besondere Mischung aus Flohmarkt, Essen und unterhaltsamer Versteigerung.
Ankommen, schauen, stöbern, plaudern, essen ...
Zum dritten Mal lud der Elgger Verein rundum.müli am Samstag zu «Grill & Gant» ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher genossen ab 11 Uhr die besondere Mischung aus Flohmarkt, Essen und unterhaltsamer Versteigerung.
Ankommen, schauen, stöbern, plaudern, essen und sich unterhalten: «Grill & Gant» in und bei der Untermühle in Elgg hat sich zu einer kleinen Tradition gemausert und ist in den drei Jahren seiner Durchführung stetig gewachsen.
Vor drei Jahren begann man mit acht bis zehn Ständen, am vergangenen Samstag waren es zwölf, und es hätten noch einige mehr sein können. «Wir haben die Anzahl bewusst begrenzt», erklärt Vereinspräsident Christoph Burr. Damit habe man den überschaubaren und persönlichen Rahmen beibehalten wollen. «Die Leute kommen nicht zuletzt wegen der Atmosphäre», ist er überzeugt.
Besonders erwähnt Burr die Unterstützung der Gemeinde, die erneut die Strassensperrung ermöglicht habe. «So kann man die Strasse einmal anders beleben als mit Autos.» Und auch das Wetter spielte bestens mit.
Bei Sonnenschein, aber nicht mehr ganz so hohen Temperaturen und vor allem ohne Regen und Sturm, wie am Tag zuvor an verschiedenen Orten in der Region, konnte man in Ruhe stöbern, entdecken, kaufen und dabei gemütlich an den Tischen zusammensitzen. Die Bistro-Betreiberinnen und -Betreiber hatten alle Hände voll zu tun, um die Gäste kulinarisch zu verwöhnen.
Beliebte Versteigerung
An den Ständen fand man Gebrauchtes, Besonderes und auch so manches mit Geschichte. Während die einen eine komplette Töff-Bekleidung ergatterten, wurden andere bei Alltags-Gebrauchsartikeln, Vinylplatten, Puppen, Geschirr, alten Uhren, Fasnachtskostümen oder modischer Kleidung fündig.
Doch der Höhepunkt des Tages war die Versteigerung mehrheitlich antiker und sorgfältig ausgesuchter Gegenstände, die Pascal Schellenberg ab 13 Uhr zusammen mit Nina Kuhn mit viel Humor durchführte. Da waren zum Beispiel ein altes Fenster mit Rahmen oder ein alter Kinderwagen und vieles mehr, das unter den Hammer kam und nach eifrigem Bieten den Besitzer oder die Besitzerin wechselten. «Es macht mir einfach Spass», sagt Schellenberg. Nach den ersten beiden Malen habe er viele Komplimente bekommen. Zudem schätze er das lebendige Elgger Dorfleben und wolle auch etwas dazu beitragen.
Vielleicht folgt etwas Neues
Trotz des Erfolges steht «Grill & Gant» gemäss dem Vereinspräsidenten im kommenden Jahr nicht mehr auf dem Programm. Christoph Burr verrät: «Wir überlegen uns etwas Neues.»
BETTINA STICHER