Im Tennis können auf jeder Altersstufe technische Fortschritte erzielt werden. Hilfreich dazu ist ein qualifizierter Trainer. Beim TC Aadorf lässt Adrian Bodmer als einstiger N1/6 aufhorchen.
Adrian Bodmer, gemäss Ranking einst sechstbester Schweizer ...
Im Tennis können auf jeder Altersstufe technische Fortschritte erzielt werden. Hilfreich dazu ist ein qualifizierter Trainer. Beim TC Aadorf lässt Adrian Bodmer als einstiger N1/6 aufhorchen.
Adrian Bodmer, gemäss Ranking einst sechstbester Schweizer Tennisspieler, ist eben daran, seine erteilte Trainingsstunde zu beenden. Abgeschlossen wird diese mit forschen Ballwechseln von der Grundlinie aus, ehe sich das GeGenüber am Netz mit Volleyabnahmen wehren muss. Schliesslich beenden Aufschläge die intensive Übungsphase. Nutzniesser aus einer anderen Sichtweise sind Mitglieder des Tennisclubs Aadorf (TCA), die weiterkommen wollen. Da kommt Bodmer kraft seiner Reputation gerade recht. Der Niederwiler, mehrmals Sparringpartner Roger Federers, verrät Tipps und Tricks und ermöglicht eine Qualitätsverbesserung. «Nach einer Bestandesaufnahme erkenne ich relativ schnell, wo der Hebel anzusetzen ist. Ich achte darauf, nicht zu viel auf einmal zur korrigieren und beschränke mich vorerst auf zwei Dinge. Manchmal ist es gar besser, die Stärken auszubauen als Schwächen zu beheben», sagt Bodmer, der im Dienst der St. Galler Tennisschule Schiltacker agiert.
Schnell ausgebucht
Patrick Egli, einstiger Clubmeister und hoffnungsvolles Tennistalent, wischt sich noch immer die Schweissperlen von der Stirn. Er spielt gerne Tennis. Doch den Fokus möchte er mehr auf das Studium und die eigene Firma legen. Seinen Platz nimmt nun Patrik Gerber ein: «Die Gelegenheit, von einem Profi zu lernen, wollte ich mir nicht entgehen lassen. So wie viele andere auch. Nach einer Stunde waren die Lektionen, über Whatsapp für fortgeschrittene Erwachsene ausgeschrieben, vollständig ausgebucht. Und dies zu keinem überrissenen Preis, nämlich 80 Franken pro Lektion», hiess es. Es handle sich allerdings um ein befristetes Angebot. Nicht so bei den Kindern, die an zwei Nachmittagen von ausgewiesenen Profi-Tennislehrern angeleitet werden, vorzugsweise in Gruppen- und nicht Einzeltrainings.
KURT LICHTENSTEIGER