Am zweiten Tag des neuen Jahres fand traditionsgemäss das 125. Berchtoldschwinget in der Saalsporthalle in Zürich-Wiedikon statt. Angetreten sind insgesamt 117 Schwinger, davon fünf Eidgenossen. Sechs Sportler des Winterthurer Stadtklubs traten ebenfalls mit neuem Elan ins ...
Am zweiten Tag des neuen Jahres fand traditionsgemäss das 125. Berchtoldschwinget in der Saalsporthalle in Zürich-Wiedikon statt. Angetreten sind insgesamt 117 Schwinger, davon fünf Eidgenossen. Sechs Sportler des Winterthurer Stadtklubs traten ebenfalls mit neuem Elan ins Sägemehl.
Der Beste unter den Winterthurer Schwingern war der Tösstaler Patrick Rüegg, welcher sich mit seiner Leistung die Auszeichnung erkämpfen konnte. Er startete mit einem Sieg, musste sich aber gleich darauf gegen den Teilverbandkranzer Josias Wittwer (Frutigen BE) geschlagen geben. Noch vor dem Mittag liess er sich einen Strich ins Notenblatt schreiben. Im vierten Kampf liess er sich nichts anhaben und legte seinen Gegner direkt mit dem Rücken ins Sägemehl, somit holte er sich die Maximalnote. Leider musste er sich danach nochmals ein Remis einschreiben lassen. Den letzten Kampf konnte er so überzeugend gewinnen, dass er nochmals zehn Punkte erhielt. Somit erreichte er mit insgesamt 55,75 Punkten den Schlussrang 9c.
Lucien Weibel, welcher eine langjährige Schwingpause eingelegt hatte, liess sich gleich im ersten Kampf auf den Rücken legen, bevor er sich dann die Höchstnote von zehn Punkten holen konnte. Gegen den Teilverbandskranzer und drittplatzierten Michael Moser (Biglen BE) hatte Weibel keine Chance und musste sich geschlagen geben. Der Winterthurer holte sich im vierten Kampf nochmals die Maximanote. Bevor er den letzen Gegner auf den Rücken legen konnte, musste er sich jedoch ein Unentschieden eingestehen. Weibel erkämpfte sich mit nur einem Viertel weniger Punkte als Rüegg den Rang 10d.
Auch Karim Leuppi konnte in seinem ersten Kampf nicht wirklich überzeugen, so musste er sich das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Nach dem Remis in der zweiten Begegnung konnte er den dritten Kontrahenten auf den Rücken legen. Der vierte und fünfte Kampf endeten in einem Unentschieden für Leuppi, wobei er im fünften die sehr gute Note von neun Punkten erhielt. Mit dem gewonnenen sechsten Kampf belegte er mit ganz genau 55 Punkten den Rang 12i. Der Wildberger Janos Bachmann konnte insgesamt zwei GänGe mit der Maximalnote für sich entscheiden. In den anderen vier Kämpfen liess er sich leider ins Sägemehl legen. Er holte sich mit 54 Punkten den Schlussrang 16l. Auch Fabian Plüer konnte zwei Gänge für sich entscheiden, den vierten Kampf sogar mit der Höchstnote. Leider musste er sich ebenfalls viermal einen Kreis ins Notenblatt schreiben lassen. Mit 53,75 Punkten erreichte er den Schlussrang 17b. Der 2007 geborene Niklas Frauenfelder aus Hofstetten konnte sich mit 52,5 Punkten den Schlussrang 21g reservieren lassen. Er liess sich von fünf Kontrahenten auf den Rücken legen. Den zweiten Gegner aber konnte er so ins Sägemehl werfen, dass er die Maximalnote von zehn Punkten erhielt.
STEPHANIE LANTER