Aus der Schule geplaudert ...
08.09.2026 Aadorf, KolumneEs geht ja…
Vor einem Jahr wurden am ersten Schultag 1166 Kinder in den schulenaadorf erwartet.
Ein Jahr später sind es 1190, also 24 mehr. Das Wachstum liegt vor allem am Eintrittsalter. Mussten doch sieben Kindergartenkinder von Ettenhausen nach ...
Es geht ja…
Vor einem Jahr wurden am ersten Schultag 1166 Kinder in den schulenaadorf erwartet.
Ein Jahr später sind es 1190, also 24 mehr. Das Wachstum liegt vor allem am Eintrittsalter. Mussten doch sieben Kindergartenkinder von Ettenhausen nach Guntershausen eingeteilt werden, weil 28 Kinder in den ersten Kindergarten eintreten wollten. Die Eltern waren nicht happy, und lange Mails, diverse Telefonate und sogar ein Beharren auf einem «Schulweg zu Fuss!» waren die Reaktionen. Ein Treffen vor Ort mit der Besprechung des Bustransports löste dann mindestens ein «dann versuchen wir es halt einmal» aus.
Gleichzeitig wurde einigen 1./2. Klässlern aus Weiern der bisherige bequeme Busfahrdienst nach Wittenwil gestrichen. Der Fussweg über die Kiesstrasse, durch die Unterführung, an einer Strassenkreuzung vorbei seien nicht zumutbar. Das gab einen Rekurs. Das ging für die Eltern. Aus Sicht der Schulbehörde gehen Rechtsmittel schon, nur worum geht es im Kern?
In Wittenwil musste eine neue 1./2. Klasse eröffnet werden, da es sich zeigte, dass trotz grosser Erfahrung und unaufgeregtem Pragmatismus 28 Kinder mit einer Klassenassistenz zu viel des Guten waren. Da ging es nicht.
Die neue Klasse in Wittenwil ist nur möglich, weil die freigewordene Hauswartwohnung umgenutzt werden konnte und das bisherige Zimmer für Textiles Werken, Schulische Heilpädagogik, Logopädie, Deutsch als Zweitsprache und mehr für den Klassenunterricht genutzt werden kann.
Es geht ja …
Ja, es geht immer … irgendwie und dafür suchen wir auch Lösungen und setzten uns ein. Trotzdem sind eine weitsichtige Planung und eine langfristige Lösung unser Ziel, das wir unseren Kindern und unseren jungen Familien in Aussicht stellen wollen. So tickt halt die Schulbehörde. Geht auch …
ASTRID KELLER
«Aus der Schule geplaudert …» ist der Titel. Die Redewendung bedeutet, Insiderwissen, vertrauliche Informationen oder interne Vorgänge preiszugeben, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Interessant ist, dass die Wendung ursprünglich eher mit dem Verrat von Fachund Standeswissen verbunden war, während sie heute meist viel harmlo- ser gebraucht wird – etwa für Hintergrundgeschichten oder Anekdoten. In diesem Sinn also:
Aus der Schule geplaudert...
