Still und leise ist aus dem Showroom der Aadorfer Garage Keller AG an der Sirnacherstrasse 10 das «Kafi» eröffnet worden, das einen Besuch allemal wert ist.
Ein paar Besuchende verweilen an diesem morgen in einem lichtdurchfluteten Raum, wo einst Autos ...
Still und leise ist aus dem Showroom der Aadorfer Garage Keller AG an der Sirnacherstrasse 10 das «Kafi» eröffnet worden, das einen Besuch allemal wert ist.
Ein paar Besuchende verweilen an diesem morgen in einem lichtdurchfluteten Raum, wo einst Autos ausgestellt waren. Unisono äussern sich die Gäste begeistert über den Wandel, der sich in den letzten Monaten abgezeichnet hat, ohne dass davon Aufhebens gemacht worden wäre. «Wir sind mehr als nur angetan von der Verwandlung, sondern gar überwältigt vom Eindruck der neuen Bistroräumlichkeit», sagt etwa Lilly Fahrni, stellvertretend für andere Gäste. Sie alle rühmen die geschmackvolle Einrichtung und das Detailbewusstsein, durchgezogen von der Decke bis zum Fussboden. Ob es sich im Interieur um edle Stühle, Tische, die bordeauxrote Lounge oder die Dekorationen handle: Alles verströme einen exklusiven Charakter, einschliesslich der ausgewählten Farben und der verwendeten, hochwertigen Materialien. Dies auf 150 Quadratmetern in einem Raum mit 20 Sitzplätzen, was auch eine Privatsphäre bis hin zu intimem tête-à-tête ermögliche. Ruhig, locker und gemütlich gehe es hier zu und her, ohne dass der Eindruck täuschen würde. Da nehme sich die gewählte Bezeichnung «s’Kafi» fast etwas gar bescheiden aus, hiess es.
Italianità blieb erhalten
Dann stösst Geschäftsführerin Susanne Habegger zur Gesprächsrunde hinzu. Sie tischt einen Cappuccino auf, auf dessen Milchschaum deutlich zu lesen ist: «Schön, dass du da bist». In der Tat ein freundlicher Willkommensgruss. Der italienische Kaffee aus der italienischen Maschine scheint etwa so selbstverständlich zu sein wie der Fiat in Turin hergestellt worden ist. Wenig später überrascht die Inhaberin des Wirtepatents mit einer Piadina Bresaola, einem köstlichen italienischen Fladenbrot, und verweist beiläufig auf die Speise- und Weinkarte. Daraus kann unter anderem entnommen werden, dass nebst erlesenen italienischen Weinen ein Schlemmerfrühstück, verschiedene Brote und täglich ein frisch zubereiteter Kuchen zur Auswahl stehen. Besonders beliebt ist der «Handwerker-Kafi», für Lernende gar zum ermässigten Preis.
Darauf ergänzt Geschäftsinhaber Roger Keller die Runde. Er führt die Interessenten vom ausladenden Buffet in die moderne Gastroküche, zu den rollstuhlgerechten WC-Anlagen und zur Kinderspielecke, allesamt auf einem Boden befindlich. Nur noch vier Autos in Hochglanz an einer Seitenwand zeugen vom einstigen Showroom. «Wir haben in den drei Wochen seit der Eröffnung von den Gästen nur positive Rückmeldungen erhalten, was mich sehr freut. Die Preispolitik fusst auf der hochwertigen Qualität und dem exklusiven Ambiente. Betonen möchte ich, dass ausschliesslich regionale Handwerker zum gelungenen Umbau beigetragen haben. Handwerker sind weiterhin ebenso sehr willkommen wie Passanten.» Geöffnet ist das «Kafi» jeweils durchgehend von Dienstag bis Freitag von 8.30 bis 17.30 Uhr und an Samstagen von 8 bis 16 Uhr.
KURT LICHTENSTEIGER