In der neuen Bahnsaison brilliert der Thurgauer Alex Vogel, welcher der Nationalmannschaft der Schweiz angehört, und gewinnt das vierteilige Omnium der Schweizer Meisterschaft im Velodrom von Grenchen. Im 2020 war dem Wittenwiler dieses Kunststück zum ersten Mal gelungen.
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In der neuen Bahnsaison brilliert der Thurgauer Alex Vogel, welcher der Nationalmannschaft der Schweiz angehört, und gewinnt das vierteilige Omnium der Schweizer Meisterschaft im Velodrom von Grenchen. Im 2020 war dem Wittenwiler dieses Kunststück zum ersten Mal gelungen.
Ein Omnium ist ein aus vier Teilen bestehendes Bahnrennen. In den ersten drei Rennen erhält der Sieger immer 40 Punkte, der zweitplatzierte Fahrer 38 und der drittplatzierte noch 36 Punkte und so weiter.
Nach zwei Rennen hatte Alex Vogel nach zwei überzeugenden Siegen das Punktemaximum von 80 Punkten auf seinem Konto. Im Ausscheidungsfahren, in welchem alle zwei Runden der letzte Fahrer das Rennen verlassen muss, wurde er Dritter, womit er nicht ganz zufrieden war. Seine stärksten Konkurrenten waren ihm punktemässig wieder ein wenig näher gerückt.
Im abschliessenden vierten Rennen über 100 Runden, dem Punktefahren, hiess es nun aufmerksam bleiben und regelmässig punkten, denn alle 10 Runden waren in einem Sprint Punkte zu gewinnen. Hier zeigte Alex seine grosse Qualität, die Rennübersicht. Mit seiner Tempofestigkeit und seinem Spurtvermögen hatte er das Rennen im Griff und konnte schliesslich zum zweiten Mal Schweizer Meister im Omnium werden. Strahlend stand der Thurgauer mit der Goldmedaille auf dem obersten Treppchen. Silber ging an Noah Bögli und Bronze an Matteo Constant, welche ebenfalls dem Nati-Team angehören.
Alle drei werden vom 1. bis am 5. Februar in der Türkei in Konya an der Bahn-Europameisterschaft teilnehmen.
UELI PETER