Aadorf entscheidet über Feuerwehr- und EW-Neubau
29.09.2026 Aadorf, AbstimmungenAm Sonntag hat die Aadorfer Stimmbevölkerung über den Baukredit für ein neues Feuerwehr- und EW-Gebäude entschieden. Gleichzeitig standen die eidgenössischen Vorlagen sowie verschiedene kantonale und kommunale Geschäfte zur Abstimmung.
Die Aadorfer ...
Am Sonntag hat die Aadorfer Stimmbevölkerung über den Baukredit für ein neues Feuerwehr- und EW-Gebäude entschieden. Gleichzeitig standen die eidgenössischen Vorlagen sowie verschiedene kantonale und kommunale Geschäfte zur Abstimmung.
Die Aadorfer Stimmbevölkerung hat am Sonntag über den Baukredit von 18,9 Millionen Franken für den Neubau eines gemeinsamen Gebäudes für die Feuerwehr und das Elektrizitätswerk entschieden.
Dabei lautete das Resultat mit 60.2 Prozent Ja. Insgesamt gingen 3073 gültige Stimmen ein. Davon entfielen 1849 auf Ja und 1224 auf Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 48.6 Prozent. Der Gemeinderat freut sich über das klare Resultat und dankt der Stimmbevölkerung für das entgegengebrachte Vertrauen.
Mit dem geplanten Neubau sollen die Feuerwehr und das EW zeitgemässe und ausbaufähige Räumlichkeiten erhalten. Beide Organisationen sind derzeit an der Schulstrasse 3 untergebracht. Eine Sanierung der bestehenden Liegenschaft wäre ebenfalls notwendig. Der Gemeinderat hatte für den Neubau einen Baukredit von 18,9 Millionen Franken beantragt.
Die eidgenössischen Vorlagen
Auch auf eidgenössischer Ebene wurden am Sonntag zwei Vorlagen entschieden. Bei der Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität» stimmten 70.2 Prozent der Stimmberechtigten Nein. Die Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser» wurde mit 72.5 Prozent abgelehnt.
Beide Initiativen konnten zudem auch in keinem Kanton die Mehrheit erlangen.
Am engsten wurde die Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität» im Kanton Tessin mit 51.7 Prozent abgelehnt.
Die beiden Initiativen wurden in den drei Einzugsgemeinden Elgg, Aadorf und Hagenbuch auch deutlich abgelehnt.
Resultate aus den Kantonen
In mehreren Kantonen kamen zusätzlich kantonale Vorlagen zur Abstimmung. Unter anderem wurden im Kanton Zürich Fragen zur Sterbehilfe in Spitälern und Heimen sowie zur Arbeitszeit von Lehrpersonen entschieden.
Bei der «Sterbehilfe in Spitälern und Heimen» folgten die Stimmberechtigten der Empfehlung des Kantonsrates und nahmen diese mit 68.1 Prozent an. Bei der Vorlage «Anpassung des Lehrpersonalgesetz» folgte die Stimmbevölkerung hingegen dem Regierungsrat und lehnte die Vorlage mit 59.2 Prozent ab.
Die Vorlage zur Sterbehilfe in Spitälern und Heimen wurde in Elgg mit 65.55 Prozent und in Hagenbuch mit 61.58 Prozent angenommen. Die Vorlage zur «Anpassung des Lehrpersonalgesetzes» wurde hingegen in beiden Gemeinden abgelehnt. In Hagenbuch mit 79.70 Prozent etwas deutlicher als in Elgg mit 69.34 Prozent. Diese Vorlage konnte einzig in drei Winterthurer Stadtteilen und in zehn von zwölf Kreisen der Stadt Zürich eine Mehrheit der JA-Stimmen erlangen.
Im Kanton Thurgau fanden keine kantonalen Abstimmungen statt.
(RED)
