Am letzten Samstag fand in der Untermühle Elgg wieder die Flickwerkstatt flick.müli statt. 80 Gegenstände konnten repariert und zum weiteren Gebrauch wieder nach Hause genommen werden.
Einen defekten Gegenstand, sei er aus Holz, elektrisch betrieben oder aus Stoff, ...
Am letzten Samstag fand in der Untermühle Elgg wieder die Flickwerkstatt flick.müli statt. 80 Gegenstände konnten repariert und zum weiteren Gebrauch wieder nach Hause genommen werden.
Einen defekten Gegenstand, sei er aus Holz, elektrisch betrieben oder aus Stoff, vorbeibringen, in aller Ruhe im müli.bistro etwas essen und trinken und sich unterhalten. In der flick.müli vom vergangenen Samstag konnte man in Elgg erneut Dingen, die nicht mehr so richtig funktionieren, die man aber weiterverwenden und nicht einfach wegwerfen möchte, neues Leben einhauchen lassen und dabei eine gemütliche Zeit in Gesellschaft verbringen. Das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden.
Von der alten Uhr bis zur Nähmaschine
Das Konzept ist einfach: zwischen 10 und 15 Uhr vorbeikommen, die Gegenstände abgeben und registrieren lassen, warten und sich kulinarisch verwöhnen lassen, während Freiwillige sich der Dinge annehmen, sie kontrollieren, wieder herstellen oder einem sagen, was nicht mehr reparierbar ist oder die Kapazitäten der flick.müli übersteigt.
In der Werkstatt waren es dieses Mal zum Beispiel alte Uhren, eine Nähmaschine, Stehlampen oder auch eine kleine Stereoanlage, mit denen sich die drei Männer im Kellergeschoss des Hauses beschäftigten. Es war eine Freude, mitzuerleben, wie die meisten Dinge danach wieder funktionierten. Eine kleine Spende lag bei den dankbaren Kunden selbstverständlich drin.
Gemäss Vanessa Hofer, Angebotsleiterin der flick.müli, konnten rund 80 Dinge geflickt werden. In einigen Fällen wurde Computersupport geleistet, der Rest der Gegenstände verteilte sich je zur Hälfte auf die Abteilungen Textiles und Werkstatt.
Wer die Gelegenheit verpasst hat, seine defekten Dinge vorbeizubringen, muss nicht verzagen: Am 10. April 2027 findet die nächste flick.müli statt.
BETTINA STICHER